IMMH

16. April 2018

Lange Nacht der Museen Hamburg 2018: Wir machen Dampf!

Die Lange Nacht der Museen Hamburg 2018 im IMMH:

Zum Programm.

Wir machen Dampf – Die industrielle Revolution in der Schifffahrt

Dampfmaschine, Steampunk, Steam Engine, Shipping, Ship, Schifffahrt, Internationales MAritimes Museum Hamburg, Lange Nacht der Museen Hamburg 2018,

Mit Dampfkraft durch die Lange Nacht.

Im 19. und frühen 20. Jahrhundert erfuhr die Menschheit einen gewaltigen Entwicklungsschub. Die industrielle Revolution katapultierte die Welt der frühen Neuzeit in die Moderne. Die Schifffahrt profitierte gewaltig von neuen Entwicklungen in Antriebstechnik und Schiffbau.

Die Lange Nacht der Museen Hamburg 2018 steht im Internationalen Maritimen Museum unter dem Motto „Wir machen Dampf“. Das Museumsteam hat dieses Jahr ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das einen Bogen spannt zwischen Information und Kurioses und zum besonderen Erlebnis wird.

 

Die Geschichte einer Revolution

Wer Genaueres über die industrielle Revolution in der Schifffahrt erfahren möchte, ist am Abend des 21. April im IMMH genau richtig. Zu jeder vollen und halben Stunde starten im Foyer des Museums Sonderführungen durch die Dauerausstellung. Dabei geht es darum, wie Dampf, Stahl und Schiffsschraube die Welt tatsächlich verändert haben.

Wer stattdessen – oder zusätzlich – Insiderwissen über die Highlights der Sammlung Peter Tamm erfahren möchte, sollte an den Führungen teilnehmen, die jeweils stündlich um Viertel vor und Viertel nach angeboten werden. Um 20:30 Uhr bietet das IMMH erstmalig in der Langen Nacht der Museen eine spezielle Einführung in die Höhepunkte der Sammlung in deutscher Gebärdensprache an.

Etwas mehr historisches Wissen gefällig? In der KDM-Lounge auf Deck 7 beginnt ab 19:30 Uhr eine vielseitige Vortragsreihe. Geboten werden z. B. Wissenswertes über die Biographie und Werke von Jules Verne, die Geschichte des Staatsdampfers „Schaarhörn“ und weitere interessante Themen.

Steampunk im Museum

Wenn wir schon bei Jules Verne sind, kann man sich fragen: wie würde die Welt aussehen, wenn die faszinierenden Zukunftsideen des französischen Visionärs Wirklichkeit geworden wären? Eine Antwort darauf erhalten in dieser Nacht unsere Steampunk Besucher.

Steampunk ist eine kulturelle Szene, die seit Ende der 1980er Jahre retro-futuristische Science-Fiction Wirklichkeit werden lässt. Ihre Welt ist so bunt, schrill und kurios, wie sich Menschen Mitte des 19. Jahrhunderts die Zukunft vorgestellt haben.

Für die Lange Nacht der Museen Hamburg 2018 hat das IMMH einige Highlights aus der Steampunk-Szene ins Haus geholt. Besuchen Sie das Amt für Ätherangelegenheiten im Foyer des Museums! Genießen Sie die swingenden Monokel-Pop-Melodien von Daniel Malheur auf Deck 2! Lassen Sie sich blenden vom imperialen Glanz Britisch-Indiens mit Major von Seeland & Lady Jessamine! Staunen Sie über die mysteriösen Töne, die Chris van de Didgeworker mit seinem Steampunk-Kopfer-Didgeridoo macht! Auf diese und weitere Wunder aus der Steampunk-Szene dürfen sich unsere Besucher dieses Jahr während der Langen Nacht der Museen freuen.

Doch vor allem verpassen Sie auf keinen Fall das „Jules Vernes Maritimes Kuriositäten-Kabinett“ auf Deck 7! Dort erwartet Sie die unglaublich kreative Maschinenwelt von Aeon Junophor und Horatius Steam. Ein absolutes Muss! Herr Junophor bietet darüberhinaus um 20:00 und 21:00 Uhr Upcycling-Workshops an. Diese sind aus Platzgründen allerdings auf jeweils 10 Teilnehmer begrenzt. Daher ist eine Voranmeldung am Kuriositäten-Kabinett erforderlich.

Ab Mitternacht wird dann noch richtig gefeiert, denn Horatius Steam hat Geburtstag! Die Steampunks treffen sich an der Heizerbar auf Deck 1 und freuen sich auf die zünftigen Craftbeer-Spezialitäten der Landgang Brauerei.

Otto Lauffer, Dampfbarkasse, Museumshafen Oewelgönne, Internationales Maritimes Museum Hamburg, Lange Nacht Der Museen Hamburg 2018, Barkasse, Schifffahrt,

Die Dampfbarkasse „Otto Lauffer“ besucht und zur Lange Nacht der Museen.

Dampfbarkasse Ahoi!

Gegen 19:00 Uhr haben die Besucher der Langen Nacht der Museen die Chance, die industrielle Revolution in der Schifffahrt live zu erleben. Die Dampfbarkasse „Otto Laufer“ wird für ca. 2 Stunden am Anleger des Maritimen Museums direkt vor dem Haus festmachen.

Die „Otto Laufer“ wird von ihren Eignern vom Museumshafen Oevelgönne e.V. als „die schönste Dampfbarkasse der Welt“ beschrieben. Zu Recht steht sie seit 2009 unter Denkmalschutz.

Gebaut wurde sie 1928 für die Hafenpolizei Hamburg. 1964 erhielt sie ihren aktuellen Namen, als sie in den Besitz des Museums für Hamburgische Geschichte überging. Otto Laufer war der erste Direktor des Museums. Zwischen 2006 und 2017 war sie außer Dienst gestellt und wurde aufwendig restauriert. Nun glänzt sie wieder in alter Frische und wird sicherlich für alle Anwesenden einen Höhepunkt der Langen Nacht darstellen.

Hier geht es zum detailliertes Programm der Langen Nacht der Museen 2018 im Internationalen Maritimen Museum Hamburg.

Eintrittskarten kosten 17,- Euro / ermäßigt 12,- Euro, darin enthalten ist der Eintrittspreis für die teilnehmenden Museen, sowie die Nutzung der Museumsnacht-Busse und aller HVV-Linien zur An- und Abreise.

6. April 2018

Hamburger Hafen Empfang 2018

Am Abend des vergangenen 5. April fanden sich im Foyer des Internationalen Maritimen Museum Hamburg wieder zahlreiche geladene Gäste zum jährlichen Hamburger Hafen Empfang ein. Sie führten damit eine mittlerweile fest etablierte Tradition fort. Auch dieses Jahr gab es nach dem offiziellen Teil wieder Zeit für einen zwanglosen Austausch. Zum fünften Mal wurde der Hamburger KOMPASS verliehen.

Hamburger Hafenempfang 2018 Internationales Maritimes Museum Hamburg Santa Maria Schiff Modell

Volles Haus beim Hamburger Hafen Empfang 2018.

Der Hamburger Hafen Empfang als Tradition

2010 riefen Prof. Peter Tamm und Klaus Schümann den Hamburger Hafen Empfang ins Leben. Die Veranstaltung sollte als jährliches Treffen von Entscheidern aus Wirtschaft, Politik, Instituten und Behörden dienen. Und allen ist eines gemeinsam: die Nähe zur maritimen Welt. Als Veranstaltungsort diente bereits damals das Foyer des Internationalen Maritimen Museum. Kaum ein anderer Ort wäre für das Treffen passender gewesen, als der älteste noch erhaltene Speicher Hamburgs.

Mittlerweile ist die Veranstaltung zu einer festen Institution geworden. So war es für Peter Tamm, Sohn des 2016 verstorbenen Museumgründers und Vorstand der Peter Tamm sen. Stiftung, wieder eine Freude, die zahlreichen Gäste des Abends im Kaispeicher B zu begrüßen.

Hamburger Hafenempfang Internationales MAritimes Museum Klaus Schümann Erste Bürgermeister Peter Tschentscher Tamm

Von links nach rechts: Klaus Schümann, Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Peter Tamm

Der offizielle Teil des Abends wurde von Klaus Schümann als Vertreter der Unternehmensgruppe Schümann eröffnet. Es folgte eine Rede von Dr. Peter Tschentscher, seit wenigen Tagen neuer Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Dr. Tschentscher war ursprünglich als Finanzsenator der Stadt im Programm angekündigt worden. Jetzt hielt er seine erste öffentliche Rede als Bürgermeister im Foyer des Internationalen Maritimen Museum und sicherte der Hafenwirtschaft seine Unterstützung zu.

Als dritter Redner fasste Dr. Roland Lappin, Vorstandsvorsitzender der HHLA (Hamburger Hafen und Logistik AG) die wirtschaftlichen Erfolge des Hamburger Hafens in den vergangenen Jahren zusammen und zeigte sich optimistisch im Hinblick auf zukünftige Herausforderungen.

Hamburger Hafenempfang 2018 Internationales Maritimes Museum Hamburg Patricia Eberhart von Rantzau Erste Bürgermeister Peter Tschentscher Tamm

Von links nach rechts: Eberhart von Rantzau, Patricia von Rantzau, Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Peter Tamm während der Preisverleihung KOMPASS 2018.

Preisverleihung Hamburger Kompass 2018

Zum fünften Mal wurde der offizielle Teil des Abends mit der Verleihung des Hamburger KOMPASS abgeschlossen. Ziel der Preisvergabe ist es, maritime Arbeiten aus den Hamburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen auszuzeichnen. Prämiert werden jährlich drei wissenschaftliche Arbeiten. Dieses Jahr hat sich die hochkarätige Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Lehre für die Abschlußarbeiten von Leonidas Souflis, Irene Last und Björn Carstensen entschieden. Alle Preisträger realisierten ihre Arbeiten an der Technischen Universität Hamburg Harburg.

Hamburger Hafenempfang 2018 Internationales Maritimes Museum Hamburg

Hamburger Hafen Empfang 2018.

Das Team des Internationalen Maritimen Museum Hamburg möchte sich bei der Unternehmensgruppe Schümann und bei allen Gästen für einen gelungenen Abend bedanken.